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08.02.2009

In dem kleinen Y-Tong haben sich bisher vier Stellen herauskristallisiert, wo die Pheidole ihre Larven und ihre Nacktpuppen horten, um diese besser (?) pflegen zu können. Ich bin mir im Moment ein wenig unsicher, ob einige, die auf den Bilder zu sehenden Larven bald Soldaten werden, oder ob ich alsbald mit Geschlechtstieren rechnen kann / muss.

Sollte mir jemand darauf eine kurze Antwort geben können, würde ich mich sehr über eine Nachricht von euch freuen !

Bei der Verfütterung von kleinen Heimchen oder auch Mehlwurmstücken ist mir bei den Pheidole pallidula aufgefallen, dass sie niemals die Futtertiere an der gefundenen Stelle zerteilen und abtransportieren, wie es z.B. bei meiner Kolonie Crematogaster rogenhoferi der Fall ist. Sie zerren mit einer bemerkenswerten Kraft von allen Seiten an dem Futtertier und ziehen es in ihr Nest, wo es dann zerteilt und verfüttert wird. Dabei muss ich aber sagen, dass ich heute noch kleine (!) Heimchen verfüttere. Mittlere oder große Heimchen sowie andere Futtertiere zerteile ich. Auch hier kann man den meist sehr schnell vonstatten gehenden “ Abtransport “ sehr gut beobachten.

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06.04.2009

Über mein Kontaktformular, erhielt ich in letzter Zeit immer mal wieder Fragen bezüglich des Status der Kolonie Pheidole pallidula denen ich die gesamte letzte Winterruhe verwehrt hatte und wo für mich bisher kein weiteres Update von Nöten schien, würde ich euch doch gerne genüge tun und eines für euch machen und gleichzeitig auch einige Fragen von euch beantworten !

Ich kann im Moment nur berichten, dass sie sich normal entwickeln. Dabei ist mir bereits recht früh in der Haltung aufgefallen, dass die Königin bisher immer in “ Schüben große Mengen Eier legt und diese erst einmal schlüpfen ließ, bis sie sich wieder dazu durchringen konnte neue Eier zu legen. Lieber wäre es mir natürlich, dass sie einfach kontinuierlich Eier legen würde, aber das ist von Königin zu Königin immer etwas unterschiedlich. Von anderen Haltern habe ich ebenfalls erfahren, das sie ein solches Verhalten beobachten konnten und ab einer gewissen Koloniegröße erst das kontinuierlich Eier gelegt begonnen wurde.

Eine andere von mir gehaltene Pheidole pallidula Königin hingegen hat dieses “ kontinuierliche Verhalten “ bei der Eiablage im Moment. Dabei muss ich aber sagen, dass sie noch vor knapp einem Monat, ebenfalls Eier in Schüben gelegt hat und diese ebenfalls erst aufziehen ließ, bis neue Eier folgten !

Auch wurde öfters gefragt, wie groß die Kolonie sei! Die Kolonie worüber ich hier bisher berichtet habe, waren zu Anfang ca. 60 - 70 Arbeiterinnen und 5 Soldaten, im Moment gehen meine versuchten Schätzungen im Moment von ca. 500 - 600 Arbeiterinnen sowie 100 - 150 Soldaten aus.

Die Temperatur im Becken liegt Tagsüber bei ca. 25°C, Nachts bei ca. 20°C die Luftfeuchte liegt immer um die 50% ( Nachts könnte die Luftfeuchtigkeit etwas höher sein! )

Die Fragen von euch, ob die nicht eingehaltene Winterruhe eine gute oder schlecht Entscheidung war, kann ich im Moment noch nicht beantworten. Die Tiere fressen alle ganz normal, Trinken Wasser und haben auch immer Lust auf Futtertiere aller Art. Daher kann ich bisher nur sagen, das alles eben “ normal “ verläuft.

Das folgende Video ist von der Kolonie, worüber ich bisher berichtet haben. Bei den folgenden Bildern, handelt es sich um eine andere von mir gehaltene Pheidole pallidula Kolonie ( ebenfalls ohne Winterruhe ! ), wo ich nur mit einer Königin sowie einigen Eiern gestartet habe.

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31.07.2009

Ich konnte nun in den letzten Wochen der Haltung einen Rückgang der Eiproduktion der Königin feststellen. Ob es nun wirklich mit der ausgesetzten Winterruhe zu tun hat, oder ob es nur eine Ruhephase sein könnte, kann ich nicht genau sagen. Letztendlich, mache ich ja auch diese “ Versuche “ mit der Kolonie um es heraus zu finden !

Nun aber, ist die Eilegerate der Königin, stark angestiegen und auch nimmt die Kolonie wieder mehr Körner sowie Futtertiere an. Das stark angestiegen, beziehe ich auf die maximal 30 vorhandenen Puppen und Larven, die sie in ihrer “ Auszeit “ nur hatten.

Nun aber genug der Worte, nun die Bilder für das von euch gewünschte Update !

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18.09.2009

Erfreuliche Nachrichten gibt es bei den Pheidole pallidula zu berichten.

Die Kolonie ist schwer damit beschäftigt, Geschlechtstiere auf zu ziehen. Man kann es alleine schon an den übermäßig großen Larven erkennen, die fast so aussehen, als wenn sie knapp vorm platzen stünden.
Ich finde es alleine schon beim zuschauen mühselig, den kleinen Arbeiterinnen dabei zuzuschauen, wenn sie diese riesigen Tropfenförmigen “Bomben” umhertragen müssen.

War die kleine Ruhephase von der ich berichtete nur ein “ Kräftesammeln ” der Königin ? Der Futterbedarf ist in den letzten Wochen immer weiter angestiegen. Zuckerwasser, Heimchen sowie Körner und Samen werden nun gierig eingeholt und oftmals in wenigen Stunden verbraucht. Langsam komm ich in Stress ...

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09.12.2009

Es sind massenhaft Männchen sowie Weibchen in den letzten Tagen und Wochen geschlüpft. Ich denke, dass ich nun den Haltebericht der Kolonie mit einem saftigen letzten Update beenden werde.

Ich kann nur zusammenfassend sagen, dass eine Kolonie Pheidole pallidula sicher zu halten ist, wenn die Kolonie etwas größer ist. Nur mit einer Königin ist es als Einsteiger daher nicht ratsam mit der Haltung zu beginnen. Kolonien mit 20 - 50 Tieren sind in meinen Augen daher für Einsteiger sicherlich eine bessere Wahl.

Die Tiere brauchen viel Tierische Nahrung, vernachlässigt man dies, so kann es zu einer erhöhten Sterberate kommen.
Auch das “ normale “ schnelle sterben dieser Ameisenart sollte mit ruhe genommen werden.
Bei vielen meiner gehaltenen Pheidole Kolonien, kann ich immer wieder beobachten, dass die allgemeine Lebensdauer nicht all zu hoch ist bei diesen Tieren. Daher öfters mal den Mini Staubsauger anwerfen und die sich schnell auftürmenden Leichenberge beseitigen.

Die Y-Tong Haltung ist eine elegante Weise die Ameisen zu Pflegen und auch zu beobachten. Die wenig schreckhaften Ameisen, mögen es im Nestinneren eher warm ( mit einer kleinen Heizfolie, ist das ohne große Probleme zu realisieren ! ).

Außerhalb des Nestes in der Arena z.B. ist eine normale Raumtemperatur sowie eine normale Feuchtigkeit absolut ausreichend für die Tiere. Ganz wichtig ist jedoch, dass diese Ameisen immer frisches Wasser haben. Sie verbrauchen trotz ihrer Winzigkeit eine Menge davon. Zuckerwasser wird immer gerne in ( später ) regelmäßigen und großen Mengen gebraucht.

Ich hoffe, der Haltebericht hat euch allen gefallen.
Was hier nun auf der Seite “ beendet “ ist, soll noch lange nicht heißen, dass ich keine Fragen oder Anregungen von euch verschmähe :)

Sollte euch daher etwas auf dem Herzen liegen, so zögert nicht, mich mit eueren Fragen zu löchern !

Hier noch zum Schluss die letzten Bilder sowie Videos für diesen Haltebericht !

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Habt ihr Fragen, Ergänzungen oder Kritik zu dieser Kolonie, schreibt mir eine Nachricht über mein Kontaktformular