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17.07.2010
Scheinbar habe ich eine gute Mischung aus Temperatur, Luftfeucht, Bodenfeuchte innerhalb des Nestes bei der Haltung gefunden. Ich merke es daran, dass die Königinnen beider Kolonien nun vermehrt Eier legen und diese intensiver umsorgt werden.
Auch beläuft sich die zu Anfang von mir beklagte Sterberate nun gegen Null ! Ein sehr gutes Zeichen wie ich finde.
Zwar sind alle Tiere nurnoch “leicht” von Milben befallen, kommen aber recht gut damit klar wie es denn Anschein macht. Ist jedoch ein Tier in meinen Augen zu stark befallen, so kratz / schabe ich Milbe für Milbe, soweit es mir möglich ist, mit einer feinen Kanüle diese ab. Man sollte nicht denken, dass diese Milben langsam zu Fuß sind ... im Gegenteil, richtige Sprinter sind das. Dennoch machen mir schnell rennende Milben keine großen Sorgen, vielmehr ist es der Giftstachel der Harpegnathos venator der mich langsamer aber auch überlegter arbeiten lässt !
Ich muss auch sagen, dass diese Ameisen zu ca. 95% nur in ihrem Nest hocken. Außenaktivitäten, kann ich nur abends selten beobachten. Die in den letzten Tagen herrschenden sehr hohen Temperaturen, haben in meinem Ameisenkeller auch das Quecksilber um 2 - 3°C steigen lassen. “Naja” mag nun sicherlich der ein oder andere denken, “was machen 2 oder 3°C schon aus. von 24°C auf 27°C ... ist eine Menge, vor allem stimmt nicht mehr die Luftfeuchte. Das war mal ein kleiner Zwischenbericht, Bilder wollte ich mogen hochladen, nun ist es mir zu spät ;)
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