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Die Größe der Camponotus ligniperda ist wirklich beachtlich ! Ähnlich wie Camponotus herculeanus, scheinen diese Tiere noch ein klein wenig größer zu wirken.
Ihre Mesosoma ( Mesosoma = mittlerer Körperteil ; siehe Enzyklopädie ) ist kräftig Rot und zeigt sehr auffällig, wo sich die Tiere gerade in einem Formicarium bewegen.
Die Ameisen können in einem Holz- / Kork- oder aber auch in einem Y-Tong / Gipsformicarium gehalten werden.
Wegen ihrer Größe sollten die Wassergräben aber doch etwas breiter gewählt werden. Nichts aber geht über eine Glasplatte oder auch Acrylglasplatte auf dem Formicarium, das hält die Ameisen sicher in ihrem Umfeld.
Das Füttern der Tiere ist wirklich einfach. Große Beutetiere können sie mühelos transportieren und zerkleinern werden. Zuckerwasser ist auch eine sehr gern genommene Nahrung, die sie so gut wie nie ablehnen. Mann muss bei ihnen keinen kleinen Schwamm mehr in die Wassertränke machen, da die Ameisen alleine von ihrer größe einfach nichtmehr ertrinken können. Eine Uhrglasscheibe mit ein paar Tropfen Zuckerwasser und sie legen los, ohne jedoch dabei zu festzukleben / ertrinken ( wie. Lasius niger - Lasius flavus und Co. ).
Die Camponotus ligniperda haben einige Vorteile in der Haltung und ihrem stattlichen Größe gegenüber anderer Ameisenarten.
Oftmals wird in Foren die über Ameisenhaltung allgemeine Informiert, geschrieben, dass Camponotus ligniperda eine “ sehr lange Entwicklungszeit “ haben ... das lasse ich nun einfach mal im Raum stehen !
Dementieren kann ich es nicht, da jede Kolonie unterschiedlich ist, sowie auch die Haltung bei jedem Halter unterschiedlich ist. Dennoch kann ich in meinem Haltebericht von etwas ganz anderem als einer “ langen Entwicklungszeit “ berichten. Die kleine Kolonie ist innerhalb von nur drei Monaten von zwei Arbeiterinnen auf weit über 30 Arbeiterinnen angewachsen.
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