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Im nächsten Schritt habe ich mit einer alten ( ! ) Holzsäge den Y-Tong zersägt. Bitte gebt euch größte Mühe sehr gerade ( !!! ) zu sägen, sonst bekommt ihr später mit unter immense Probleme bei der weiteren Fertigstellung der Anlage ! Saubermachen nicht vergessen ;) |
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Nun kommt der teil, wo sich die Geister scheiden. Das einbringen der Kammern und Gänge in den Y-Tong wo später die Ameisen laufen und leben können . Es ist euch nun frei gestellt, wie ihr alles gestaltet und auch bearbeitet. Ich habe die Tiefe auf ca. 2 cm - 2,5 cm eingestellt und einen recht Hartkantiegen Gänge und Kammernstil gewählt. Die schlimmste Arbeit ( das eigentliche ausarbeiten des Steines ! ) habe ich mit einer Ständerbohrmaschine + Staubsauger ( mit sauberen Filter ! ) eingefräst, dies geht einfach am schnellsten und am bessten ( ABER wie gesagt, hier scheiden sich wirklich die Geister ;) ) Hier ein VIDEO, wie ich den Y-Tong bearbeitet habe ! |
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Der nun folgende Schritt ist ebenfalls sehr wichtig und beruht auch auf Euerem Können gerade zu sägen oder nun wohl besser gesagt “gesägt zu haben“ ! Denn nun wird sich zeigen ob ihr sauber gearbeitet habt. Der Stein sollte nun recht schlüssig und stramm in das Glasbecken passen. Sollten die Silikonwulzte in der Innenseite des Beckens Probleme bereiten, so macht eine kleine Fase an den Y-Tongstein ( in meinem Falle mit einem Gripshobel ). Geht aber mit Ruhe an die Sache ran, denn es gilt “ Lieber mehr Stein als zu wenig “ !
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Nun habe ich den Y-Tongstein in ein Schmutzwasserbecken gestellt und ihn ordentlich in Wasser getränkt, damit die sehr dünne Schicht Gips die kommen wird, später nicht reißen wird. Rührt nun Gips so dünn an, dass es wirklich wie Wasser ist. Dieser Schritt ist lediglich dafür gedacht, dass die Poren des Steines verschlossen werden. Dies hat für mich nur einen Optischen Grund und das später die Farbe besser aufgetragen werden kann. Schüttet das “ Wassergips “ nun in den Y-Tongstein und verteilt es schnell, da es trotz des nassen Y-Tongsteines sehr schnell anzieht ! Lasst den Y-Tong nun trocknen ( wenn es geht nicht auf der Heizung, sonst könnten doch wieder Risse entstehen ! ) |
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Nun kommt die FARBE ins Spiel, die als kleine Überschrift über diesem Projekt steht. Ich zeige hier zwei Arten, wie man den nun schon gut vorbereiteten Y-Tongstein etwas netter gestallten könnte. Nur als kleiner Tipp ... sollte man vorhaben z.B. eine Kolonie Lasius flavus zu halten, ist es sicherlich nicht gerade von Vorteil den Y-Tong Gelb zu färben, da sonst der Kontrast zwischen Ameise ( sowie Eiern und Larven ) und dem “ Hintergrund “ stark verloren geht. Hier könnte man also ein dunkles braun nutzen um die Lasius flavus einfach besser sehen zu können. Es ist jedem frei überlassen, wie er seinen Y-Tong einfärbt ( oder auch einfach so lässt wie er ist ! ), nur solltet ihr die Einfärbung vorher gut überdenken in Bezug darauf, welche Ameisen in ihn einziehen sollten ( denkt dabei auch an die Eier und Larven !! ) Hier habe ich nun einmal einen normale Voll Abtönfarbe ( Hellbraun ) sowie ein Sand / Lehmgemisch ( Gelb ) für die Färbung ausgewählt. Die Abtönfarbe kann man sofort auf den Y-Tongstein auftragen, die Mischung vorher mit Wasser vermengen und dann auftragen. Bei der Mischung habe ich zusätzlich noch versucht, den Sand ( der bei meinem Gipspöttchen immer auf dem Grund lag ! ) mit dem Pinsel aufzunehmen und mit aufzutragen. Lasst dann alles gut trocknen. |
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Legt nun eine dünne Silikonwurst auf die Stege des Y-Tongs und drückt ihn mit Kraft ( aber bitte mit Rückhalt ! ) an die Innenseite der Scheibe, dabei ist darauf zu achten, dass bevor ihr in andrückt, ihn schon einigermaßen in der Höhe ausgerichtet habt. Sonst lauft ihr eventuell Gefahr, dass der Stein ein wenig nach unten rutscht und euch das Bild versaut. Zu der Frage welches Silikon .... , kann ich aus meiner Haltung sagen, dass normales Silikon reicht. Es muss daher also nicht dieses ” spezielles “ Aquariensilikon sein. Zwar kostet das in meinen Fall verwendete “ Lugato - Wie Gummi “ immerhin noch satte acht Euro pro Kartusche, ist in meinen Augen aber wirklich sehr gut für den Bau von Formicarien geeignet, da ich es auch selber im privaten Bereich einsetze. Keine der von mir bisher gehaltenen Ameisenkolonien hat bisher nachweisbaren Schaden durch dieses Silikon nehmen müssen. |
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Für die “ Arena “ müsst ihr nun noch ein paar ( in meinem Fall 2 mm Plexiglas ) “ Haltestücke “ für die spätere Gipsplatte bauen. Holz Plexiglas oder normales Glas ... egal was ihr übrig haben solltet, könnt ihr hier prima verbauen. Betrachtet am bessten nun die Bilder, damit ihr wisst, welche Stücke ich meine. Eine Große Platte für den Boden, und vier absolut gleich hohe Stückchen, wo später die “ Bodenplatte “ aufgelegt werden kann / muss. Arbeitet auch hier wieder möglichst genau, damit die Ameisen später absolut keine Chance haben zu entkommen. Wenn ihr die Plättchen fertig gestellt haben solltet, klebt diese mit Silikon ein. Das Stück welches an den Y-Tong geklebt wird, müsst ihr besonders sauber arbeiten. Es ist nicht nur für den “ Ausbruchschutz “ wichtig, sondern auch dafür, dass die spätere Feuchtigkeit besser gehalten werden kann. Benutzt bei Plexiglas bitte etwas mehr Silikon, da die beiden nicht besonders gut miteinander verklebt werden können. |
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Hier eine “ Bilderflut “, damit ihr auch ihr einen guten Überblick bekommt. Wenn alle teile Passen, alles mit Silikon verkleben. Auf den letzten beiden Bilder haben ich noch schnell mit einem Glasbohrer das Loch für die spätere Bewässerung eingearbeitet. |
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Nun kommt wieder ein Schritt, in dem ihr, wenn von euch gewünscht, FARBE ins Spiel kommen könnte ! Ich habe meinen Lieblingsgips mit etwas Sand / Lehmmischung eingefärbt. Zwar hätte ich lieber eine hellere Farbe genutzt, doch die rote Mischung hatte ich noch in einer außreichenden Menge übrig und wurde dann eben verbraucht. An dieser Stelle kann man aber ohne weiteres auch z.B. Abtönfarben nutzen um FARBE in den Gips zu bekommen. Mischt eine ausreichende Menge Gips an, denn den selber gemachten Farbton bekommen man nie wieder so richtig hin Ich habe noch einen winzigen Rest Gelbe Mischung über gehabt diese ich dann einfach über den noch nassen oder feuchten Guss gestreut habe. Wie ihr wisst, habe ich es immer lieber sehr einfach in Puncto Formicarieneinrichtung um die Tiere besser beobachten zu können. Wenn ihr mit dem Gips an die Innenseiten der Scheiben gekommen seid, so wischt es NICHT weg. Lasst es ganz trocknen und ihr könnt es nachher abplatzen lassen wie Blätterteig ! Nun noch alles gut trocknen lassen und einen Deckel mit Rutschmittel auf die Anlage und schon könnten die Ameisen einziehen ! Euch viel Spass beim Nachbauen !! :) |
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Habt ihr Fragen, Ergänzungen oder Kritik zu dieser Anleitung, so schreibt mir eine Nachricht über mein Kontaktformular |
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